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Schinderhannes und seine Frau Julchen
 
Vorderansicht
 

Zeit: 1802, Deutschland

Für die Dauerausstellung im Hunsrückmuseum fertigten wir die Kostüme für Johannes Bückler, alias Schinderhannes und seine Ehefrau Juliane Bläsius.
Der Entwurf der Kostüme basiert zum einen auf den Steckbriefen, mit denen der berüchtigte Räuber gesucht wurde und zum andern auf zwei zeitgenössischen Darstellungen, einem colorierten Stich, der die Verhaftungsszene der Räuberbande zeigt und einem Gemälde, auf der er – bereits in Ketten – zusammen mit Julchen zu sehen ist.

Es ist die Zeit um 1800, kostümgeschichtlich das Directoire, die Übergangszeit vom Rokoko zum Empire. Bückler trug sowohl die Culotte mit Weste und Jacke als auch lange Hosen mit einem Camisol, einer Weste mit Ärmeln, laut Steckbrief in der Farbe hellblau.
Wir wählten für die Culotte und den kurzen Habit einen entsprechend blauen Wollstoff mit einem leichten Grauschimmer für eine Ausstrahlung mit ‚Patina'. Entsprechend eingefärbt in einen ‚alten' Rotton wurde auch das Leinen der Weste. Zum schwarzen Seidentuch trägt
Schinderhannes einen Dreispitz aus schwarzer Wolle.


Die Umsetzung von Julchens Kleidung hält sich eng an einen Stich, auf dem sie
zusammen mit ihrem Mann und ihrem neugeborenen Sohn zu sehen ist. Das
Stoffmuster für den Rock und die Haube ist eine Replik aus der Zeit um 1800:
Streifen mit eingestreuten kleinen Blumenbouquets in den Farben blau-weiß.
Das Material besteht aus Baumwolle. Das Caraco – eine kurze Schößchenjacke
– wurde aus dunkelblauem Leinen gefertigt.
Die für ein Räuberpaar ungewöhnlich gute Kleidung basiert auf authentischer
Grundlage.


Preisgruppe: je F